top of page

Neufundland 2026 – Rundreise

vor 14 Stunden
3 Min. Lesezeit

St. Johns ist die Provinzhauptstadt der kanadischen Provinz Neufundland und Labrador. Als östlichste Stadt Kanadas liegt sie an der Südostküste der Insel Neufundland auf der Halbinsel Avalon. In St. Johns beginnt der Trans-Canada Highway No. 1, der quer durch Kanada bis an die Westküste führt. Die Stadt liegt an einem durch vorgelagerte Berge gut geschützten Naturhafen. Ein Wahrzeichen der Stadt ist der Cabot Tower auf dem Signal Hill, der fast von jedem Punkt der Stadt aus zu sehen ist.


Fogo Island ist eine Insel im Nordatlantik. mit einer Größe von 25 × 16 km und 2700 Einwohner. Erreichbar von der Fährstation mit dem malerischen Namen “Farewell”. Der Fahrplan ist ein Versuch, Wind, Wetter und Seegang zu planen. Manchmal wartet man ein paar Stunden am Hafen, und manchmal steht eine fahrbereite Fähre da, die gar nicht da sein sollte.


Früher lebte man hier fast ausschließlich vom Fischfang. Heute vom Tourismus, Arts- and Craft Shops und noch ein wenig Fischfang. Viele Menschen sind weggezogen. Entweder in die Provinzhauptstadt St. John's oder in andere Teile Kanadas. 


Das wohl bekannteste Projekt auf Fogo ist das Fogo Island Inn. Zita Cobb,die in Fogo aufgewachsen ist, ließ es nach einer sehr erfolgreichen Karriere in der High-Tech-Industrie mit ihren Gewinnen erbauen. Ein Luxushotel, bei dem die Zimmerpreise ab 3.000 Can$ beginnen. Mittels einer Stiftung, die die Gewinne des Hotels Projekten der Inselbevölkerung zugutekommen lässt, wollte sie der Inselgemeinschaft etwas zurückgeben. Für viele kleinen Handwerksbetrieben ein sicheres Einkommen und das Hotel bietet Arbeitsplätze für die Einheimische Bevölkerung. Geplant wurde das Hotel von dem Architekt Todd Saunders. 

https://fogoislandinn.ca/


Die Natur gefällt. Naturhäfen entlang der Küstenlinien. Boreale Wälder im Inselinneren. Viele essbare Beeren, einige davon kannten wir noch nicht: Crowberries, Crackerberries und Marshberries.


Was wir neues gelernt haben:


Mummering – ein alter, traditioneller Brauch zu Weihnachten, bei dem sich Menschen verkleiden undNachbarn besuchen. Menschen ziehen seltsame, übergroße Kleidung an, stopfen sich Kissen unter die Kleidung, tragen Masken, Kissenbezüge oder Kartons über dem Kopf und verstellen ihre Stimmen. Die als „Mummers“ verkleideten Gruppen ziehen von Haus zu Haus und dort versuchen die Gastgeber, die Identität der verkleideten Besucher zu erraten. Wird jemand erkannt, fällt die Maske. Danach gibt es Essen, Getränke, Musik und Tanz.


Fogo Shed Crawl – ist eine traditionelle, zwanglose Feier in einer umgebauten Bootshütte oder Holzhütte (Shed). Ursprünglich dienten Schuppen als Lagerraum für Werkzeug oder Fischereizubehör. Einheimische verwandeln sie jedoch oft in gemütliche Treffpunkte mit selbstgebauten Bars, alten Möbeln, Musikinstrumenten und kleinen Bühnen. Bei einer Shed Party wird traditionelle neufundländische und irische Live-Musik gespielt, Gitarre gespielt, gesungen und getanzt (oft als „having a scuff“ bezeichnet). Es gibt traditionelle Meeresfrüchte, lokale Snacks und Bier – oft nach dem Prinzip BYOB (Bring Your Own Booze) oder mit einer kleinen Spende für die Musiker am Eingang.


Nach einer Woche kennen wir alle Straßen, alle Orte, die meisten Restaurants, den Supermarkt und alle Wanderwege. Zeit, weiter zu ziehen.



An der nordöstlichen Küste Neufundlands liegt der Terra Nova National Park. Wälder, Hügellandschaften, Teiche, Seen und Moore. Weiss-Kiefern, Schwarzfichten, Balsamtannen, Füchse, Rothörnchen und Schwarzbären.


Wir schlafen auf einem Campground im Nationalpark, lagern unser Essen und Zahnpasta wie zum Fernhalten der Bären vorgeschrieben, immer im Kofferraum des Mietautos und unternehmen Tageswanderungen.


UNESCO-Weltkulturerbe, geprägt durch Fjorde und von Gletschern geschaffenen Tälern. Geologisch einzigartig.


Auf den Tablelands, bei denen wir eine lange Off-Trail-Wanderung gemacht haben, bekommt man in einer marsartigen Landschaft einen Blick auf den freiliegenden Erdmantel zu sehen. Sie gehören zu den weltweit wenigen Orten, an denen das Innere der Erde – der Erdmantel – offen an der Oberfläche liegt.


Der herausfordernde Gros Morne Mountain Trail führt durch abwechslungsreiche Wälder, Moore und alpine Zonen bis zum zweithöchsten Gipfel der Insel.


Zudem unternehmen wir noch eine Bootsfahrt im Western Brook Pond. Der Western Brook Pond wurde vor etwa 25.000 bis 10.000 Jahren während der Kaltzeit durch Gletscher geformt. Nachdem diese schmolzen, verlor der Fjord die Verbindung zum offenen Meer. Der Fjord ist heute mit einem der reinsten Süßwasser der Erde gefüllt.


Wenn man bei Grand Falls vom Trans-Canadian Highway nach Süden abbiegt, fährt man 170 Kilometer durch Wald, bevor man Miawpukek erreicht, die einzige First Nation Reserve in Neufundland. Nur durch den unermüdlichen Einsatz der Bewohner hat diese 800 Einwohner Community in den 80er Jahren seinen Status erreicht. Hier durften wir einiges über die Geschichte und Kultur der Mi'kmaq erfahren.

https://mfngov.ca/


The Forgotten Warriors

Director: Noel Joe

The true story of the courageous stand of M’kmaq activists from Conne River, Newfoundland as they hunger for justice and fight for their right to self-determination.

https://www.rednationff.com/the-forgotten-warriors/


60 km südlich von Miawpukek gibt es an der Küste wieder Fischersiedlungen. Eine davon – Rencontre East – ist nach wie vor nur mittels einer Personenfähre erreichbar. Dort gibt es weder Straßen noch Autos. Aber mittlerweile sind Schotterwege für Quads allgegenwärtig



 
 
 

Kommentare


bottom of page